Eigene Anfahrt mit dem PKW B10 Stuttgart-Ulm, Ausfahrt Eislingen-West/ Göppingen-Ost Zunächst Richtung Göppingen-Ost, am Ende des B10-Zubringers auf die Hin- weise „Industriegebiet Ost“ achten Aus Richtung Lorch (B 297) und Schwäbisch Gmünd (Landstraße über Straßdorf und Hohenstaufen): In der Innenstadt der Beschilderung zum Märklin-Museum folgen
Öffentlicher Verkehr Bahnhof Göppingen, ab gegenüberliegendem ZOB rund zehnminütige Weiterfahrt mit einer der folgenden Buslinien: Linie 1: Eislingen-Süd - Eislingen-Nord (nur werktags) Haltestelle Ulmer Straße/ Reutlinger Straße Linie 6: Ottenbach via Eislingen-Süd Haltestelle Ulmer Straße/ Reutlinger Straße (werktags fahren Busse der Linie 6 auch über Eislingen-Nord, die die Haltestelle an der Erlebniswelt nicht bedienen) Linie 7688: Süßen/ Böhmenkirch/ Heidenheim über Südroute Haltestelle Ulmer Straße/ Reutlinger Straße (werktags fahren Busse der Linie 7688 auch über die Filstal-Nordroute, die sich für einen Besuch der Erlebniswelt nicht eignet) Linie 3: Ursenwang Kiefernsteige/ Schlat Bachstraße Haltestelle Industriegebiet Ost (Holzheimer Straße/ Reutlinger Straße, wenige Minuten Fußweg)
MÄRKLIN-MUSEUM
Erlebniswelt       Die gegenwärtige Erlebniswelt der Firma Märklin befindet sich im Göppinger Industriegebiet Ost an der Kreuzung Ulmer Straße/ Reutlinger Straße. Sie umfasst gut 1.000 qm und besteht aus dem Museum, das die über 150-jährige Geschichte des Unternehmens dokumentiert, dem „Store“ und dem „Servicepoint“. Während der Verkauf das gesamte Modellbahn-Sortiment und Sonderpro- dukte wie den Museumswagen anbietet, kümmert sich der Service um die Reparatur und um Ersatz- teile für die Marken „Trix“ und „Märklin“. Das Museum hat seine Anfänge Ende der 50er Jahre, als das „Musterzimmer“ mit Produkten aus dem jeweils aktuellen Katalog um historische Stücke ergänzt wur- de. Bis 1979 war es im Stammwerk in der Stuttgarter Straße untergebracht, danach zog es mit einem moderneren Ausstellungskonzept in größere Räume in das neue Werk 3 an der Holzheimer Straße (Werk 2 befand sich seit 1961 in der Nachbar- stadt Gmünd). Durch die Schließung dieses Standorts im Jahr 2005 befand es sich vorübergehend wieder in Werk 1. In den Vitrinen der Ausstellung sind historische Stücke wie die Uhrwerk-Lokomo- tive „Storchenbein“ (erste genormte Modellbahn, 1891), das berühmte „Krokodil“ und der Schienen-Zeppelin zu sehen. Daneben gibt es größere Schaukästen für Miniatur-Dampfmaschinen, den Märklin- und Trix-Metallbau sowie Spielküchen. Im Mittelpunkt des Museums stehen allerdings eine große Schauanlage der Spurweite H0 und der original Führerstand einer Elektrolokomotive. Für diejenigen Besucher, die sich bereits mit Märklin auskennen und einzelne Produkte zu schätzen wissen, ist das Museum sicherlich interessant. Andere wer- den allerdings Schwierigkeiten haben, in einer sehr überschaubaren Ausstellung den Mythos und die Anziehungskraft von Märklin wirklich kennenzulernen. Dies liegt wohl auch daran, dass die Ausstellung sehr statisch wirkt, was Spielwaren, die seit vielen Generationen für Spaß und Aktion sorgen, nicht gerecht wird. Nur in der Spielecke für Kinder ist etwas mehr los. Der zu kleine Rahmen (Trix und LGB treten daher kaum in Erscheinung) und ein fehlendes modernes Ausstellungskonzept sind auch wesentliche Kritikpunkte von Besuchern. Außerdem ist der Standort für viele alles andere als repräsentativ. Die Erlebniswelt befindet sich in einem Gebäude, das in den 70er Jahren an einer ver- kehrsreichen Ausfallstraße als Baumarkt errichtet wurde. Die Umgebung ist entsprechend von Gewerbe geprägt, KFZ-Betriebe und großflächiger Einzelhandel dominieren. Für eine touristische Attraktion, immerhin ist die Erlebniswelt das meistbesuchte Museum im Landkreis Göppingen, ist dieser Standort rund zwei Kilometer außerhalb der Innenstadt ungeeignet. Auswärtige Besucher erfahren hier keinen zusätzlichen Erholungswert, touristische Infrastruktur fehlt und der Imagegewinn für die Märklinstadt Göppingen bleibt fragwürdig. Dazu kann die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Vorkenntnisse recht schwierig sein. Geöffnet hat die gegenwärtige Erlebniswelt an Werktagen von 9 bis 18 Uhr. Bei Besuchen an Sonn- und Feiertagen muss man sich auf jeden Fall vorher im Internet informieren. In der Regel gilt, dass mindestens ein Sonntag pro Monat und die meisten Feiertage geschlossen ist.  
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