MÄRKLINWELT
DIE NEUE                                             Für Märklin. Für Göppingen. Für alle Modellbahnfans.
DAS KONZEPT Märklin ist Mythos und Faszination zugleich, Modellbahnen wie das „Krokodil“ gelten weit über die Grenzen hinaus als legendär. Eine richtige Märklinwelt muss also hohe Ansprüche erfüllen, soll sie zum Erlebnis und einer mehr als 150-jäh- rigen Tradition gerecht werden. Deshalb sind die drei Herzstücke der konzipierten Märklinwelt besonders wichtig: die Museumswelt, die Minia- turwelt und die Werkstatt. Die MUSEUMSWELT, die auch als „Schatzkam- mer“ bezeichnet werden könnte, zeigt all jene Modellbahnen und anderen Spiel- waren, die seit der Gründung der Firma im Jahre 1859 für Aufsehen gesorgt haben. Zweifellos werden die wertvollen Ausstellungsstücke nur in gesicherten Schaukästen präsentiert werden können. Im Wesentlichen sollen aber andere Stücke und Duplikate den Erfindergeist und die Präzision der Produkte greifbar machen: Wasser siedet in Uromas Puppenküche, gusseiserne Tenderloks brausen durch die Landschaft, Dampfmaschinen zischen, die Schwebebahn meistert die engen Kurven des Wuppertals, U-Boote tauchen ab und die Sportwagen der „Märklin Sprint“ liefern sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nicht zu vergessen sind in der Museumswelt die Produkte der LGB-Gartenbahnen und des ehemaligen Konkurrenten Trix. Beide Nürnberger Unternehmen wurden 2007 bzw. 1997 von Märklin aufgekauft und blieben als eigenständige Marken erhalten. Besonders die Trix-Anhänger sind an einer stärkeren Präsentation inte- ressiert, die LGB-Gartenbahnen könnten in einem speziell ausgebauten Dachge- schoss durch die Prärie Nordamerikas oder über die Viadukte der Schweizer Alpenwelt fahren. Denkbar wäre dort auch eine Dachkonstruktion im Stile grün- derzeitlicher Bahnhöfe, die zusätzlich ein Café, Bistro oder Restaurant beherber- gen könnte. Die vielleicht größte Attraktion der Museumswelt ergibt sich durch die Lage am Bahnhof und dessen freie Kapazitäten. So könnten auf Gleis 1 (ehemaliges Gleis der Hohenstaufenbahn nach Schwäbisch Gmünd) historische Züge Station machen, die von Märklin und Trix im Modell verewigt wurden. Daran würde man die Entwicklung vom ersten Entwurf bis zur fertigen Modellbahn vorführen und durch einen spannenden Vergleich die Detailtreue überprüfen können. Außerdem bestünde die Möglichkeit, für die Märklinwelt ein eigenes Anschlussgleis inner- halb des Gebäudekomplexes anzulegen, welches das Gelände durch die frühere Nutzung als Güterabfertigung ohnehin hatte. Das zweite große Standbein neben der Museumswelt ist die MINIATURWELT. Seit dem überwältigenden Erfolg des „Miniatur-Wunderlands“ in Hamburg (jährlich über eine Million Besucher) ist der Vorschlag, dieses Konzept in Göp- pingen ebenfalls umzusetzen, immer wieder thematisiert worden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Anlage in der Speicherstadt größtenteils H0-Züge von Märklin verwendet. Daneben ergibt sich deren Attraktivität aber auch durch weitere Modelle zu Lande, zu Wasser und in der Luft, die in detailverliebten Nachbauten von Städten und Landschaften (jeweils 100 bis 300 qm Grundfläche) sogar Tagesabläufe simulieren können. Überwacht wird dies vom zentralen Leitstand, der mit Computertechnik und zahlreichen Monitoren die Vorgänge in Skandinavien, den USA, Mitteleuropa und der fiktiven Stadt Knuffingen im Griff hat. In Göppingen könnten neben Modellbauprofis auch Märklinisten eigene Miniaturwelten (z. B. „Stuttgart 21“, Berlin-Mitte, Paris) erschaffen und am Laufen halten. Die dritte große Abteilung besteht aus der WERKSTATT. Diese soll zum einen alte Techniken der Spielzeugherstellung demonstrieren und damit auch zum Schaufester einer lebendigen Industriegeschichte werden, indem zum Beispiel Flaschner Modellbahnklassiker herstellen. So war es lange Zeit üblich, dass ein Mustermacher aus Blech Arbeitsmuster (Prototypen) herstellte, die dann der Flaschner bei der Montage zu kopieren hatte. Zum anderen sollen Besucher unter Anleitung fachkundiger Märklin-Mitarbeiter selbst Wagen montieren und gestal- ten können. Weitere Bereiche des Konzepts „Märklinwelt“ sind ein Märklino-Spieleland für Kinder sowie Multifunktionsflächen für folgende Veranstaltungen: Präsentation neuer Märklin-, Trix- und LGB-Produkte Seminare zur Wartung und Pflege Märklinisten-Stammtische Auktionen für wertvolle Spielwaren Flohmärkte mit gebrauchten Modellbahnen und Zubehörartikeln sowie weiteren Spielwaren Durch die Einbeziehung des Göppinger BAHNHOFS können historische Muse- umsbahnen Führerstandsmitfahrten innerhalb des Bahnhofsgeländes oder längere Sonderfahrten z. B. über die Geislinger Steige anbieten, aber auch Besucher aus den Großräumen Stuttgart  und Ulm standesgemäß nach Göppingen bringen. An ausgesuchten Tagen sollten zudem Führungen durch die bereits angedachte GLÄSERNE PRODUKTION im Märklin-Werk (Pendelbus, Entfernung ca. ein Kilometer) möglich sein. Abgerundet wird das Konzept schließlich durch eine Art Markthalle im Ein- gangsbereich der Märklinwelt. Denkbar wären hier Stände oder Ladeneinheiten mit dem Märklin-Reparaturservice, einem so genannten „Flagshipstore“ und weiteren Angeboten der Simba-Dickie-Gruppe (de facto der Märklin-Mutterkon- zern). Alternativ könnten sich hier auch regionale Hersteller von Spielwaren und Hersteller von Modellbahn-Zubehör präsentieren.
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Im zentralen Leitstand kontrollieren die Mitarbeiter mit 46 Computern, zahlreichen Monitoren und spezieller Software 930 Züge und 13 Gleiskilometer Matterhorn und Wallis erstrecken sich im Wunderland über zwei Etagen und gelten nicht nur wegen des Gotthard-Basistunnels als Highlight Der Abschnitt "Hamburg" (200 qm) besteht u. a. aus regem Zugbetrieb, der Imtech-Arena (12.000 Figuren als Zuschauer), der Speicherstadt und den Landungsbrücken Außer den Abschnitten "Schweiz", "Hamburg" und "USA" gibt es noch die fiktive Stadt Knuffingen sowie Modelle von Deutschland, Österreich und Skandinavien Neben dem Stauferpark waren 2013 das Märklin-Museum, die Firma Leonhard Weiss und der Bahnhof weitere Veranstaltungsorte Die Märklinstadt Göppingen ist ideal für Führerstandsmitfahrten im Bahnhof, Nostalgiefahrten über die Geislinger Steige und zu den Museumsbahnen ab Amstetten Das Gleis der eingestellten Bahn nach Gmünd liegt in unmittelbarer Nähe des Märklinwelt-Geländes und könnte ohne Probleme in das Konzept integriert werden 60.000 besuchten im Jahr 2013 die Modellbahnausstellung im Stauferpark (hier Werfthalle) und die weiteren Veranstaltungsorte Der Schienenbus pendelt bei den Märklintagen zur Gleisbaufirma Weiss, durch deren Gelände die ehemalige Nebenbahn nach Bad Boll führt Bis in die 1930er Jahre fertigten Mustermacher Muster an, anhand derer sich Flaschner bei der Herstellung orientierten Märklintage 2013: Besucher lernen die Lok- und Wagenmontage und können unter fachkundiger Anleitung ihren eigenen Zug bauen Märklin produzierte kleine Maschinen in verschiedenen Varianten, bestimmte Modelle konnten über Transmissionsriemen sogar Butterfässer oder Sägen antreiben Flaschner konnten Puppenherde wegen des formbaren Blechs leicht bearbeiten, betrieben wurden die Herde mit Gas, Spiritus oder später mit Strom Die Gartenbahn mit einer Spurbreite von 45 mm ist seit der Übernahme der Nürnberger Firma Lehmann Teil des Märklin-Angebots "Tage der offenen Tür" zeigten bereits die Arbeit im Stammwerk, das mit seinem gründerzeitlichen Gebäude schon selbst eine Attraktion ist Das Ziel, Modell und Original an einem zentralen Standort zu vereinigen, ist einer der Kernpunkte des Märklinwelt-Konzepts MÄRKLINWELT Initiative c WILLKOMMEN! KONZEPT STANDORT CHANCEN MYTHOS MÄRKLIN LEBT! MUSEUM HEUTE KONTAKT